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Experten

Klassische Moderne

Micaela Kapitzky

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Dr. Markus Krause

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Traute Meins

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Sandra Espig

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Laura von Bismarck

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Susanne Baunach

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Schwerpunkte

Die Epoche der Moderne umfasst einen künstlerischen Zeitraum, der vielgestaltiger kaum sein könnte: vom Impressionismus über Expressionismus, Dada, Bauhaus, Verismus, Neue Sachlichkeit und Surrealismus bis hin zur Nachkriegsmoderne und zur Malerei des Informel. In all diesen Bereichen hat Grisebach Maßstäbe gesetzt, was den Kunsthandel betrifft.

Seit der Gründung im Jahr 1986 entwickelte sich unser Haus zu einem der umsatzstärksten deutschen Auktionshäuser für die Moderne. Spektakuläre Ergebnisse galten nicht nur immer wieder mit Max Beckmann (etwa der geheimnisvollen „Ägypterin“, die wir im Frühjahr 2018 für 5,5 Mio. Euro, dem bis dahin teuersten Kunstwerk versteigert haben, das je auf einer deutschen Auktion verkauft wurde), sondern auch mit Größen wie Max Liebermann, Lovis Corinth, Emil Nolde, Max Pechstein, Otto Mueller, Ernst Ludwig Kirchner, Karl Hofer oder Lyonel Feininger (zuletzt 3,6 Mio. Euro im Herbst 2016 für die „Gelbe Gasse“); und auch vermeintlichen Außenseitern, die bei Grisebach Neubewertungen erfahren haben – etwa der Kölner Progressive Anton Räderscheidt mit seinem 1921 gemalten „Haus Nr. 9“: eine Ikone der Neuen Sachlichkeit, die bei uns im Herbst 2016 für 865.000 Euro verkauft wurde.

23,2 Millionen Euro für Max Beckmann: Weltrekord bei Grisebach

Am 1. Dezember 2022 schrieb Grisebach Kunstmarktgeschichte: mit sensationellen 23,2 Millionen Euro erzielte Max Beckmanns überragendes „Selbstbildnis gelb-rosa“ bei Grisebach den höchsten Zuschlag in der Geschichte einer Auktion in Deutschland – weltweit der höchste Preis für ein Selbstbildnis des Künstlers und damit der zweithöchste Preis jemals für ein Kunstwerk von Beckmann. Gegen Gebote aus fünf Ländern konnte sich ein Bieter aus der Schweiz erfolgreich durchsetzen. Bernd Schultz: „Dieses Jahrhundertwerk erzielt zu Recht einen Spitzenpreis! Mit diesem Ergebnis setzt Grisebach für den deutschen Kunsthandel eine internationale Marke und hat Berlin wieder zum Schauplatz mit Auktionsergebnissen auf Weltniveau gemacht. Diese Einlieferung und das hervorragende Ergebnis sind ein großer Vertrauensbeweis in die Expertise und Ausstrahlungskraft unseres Hauses.“

In Max Beckmanns verschlüsselten Botschaften, die „gegen den ,scheinbaren‘ Wahnsinn des Cosmos“ anrennen, ist das Selbstporträt nicht nur der Blick auf sich, sondern ein offenes Bekenntnis seines Widerstands. In der außerordentlich produktiven „A. Zeit“, wie Mathilde Beckmann in einem Brief das Exil in den Niederlanden nennt, entstanden über zwanzig direkte und verborgene Selbstbildnisse. Darunter der am 3. August 1943 begonnene Versuch, eine neue Perspektive jenseits aller bisherigen Selbsterforschungen zu finden. Erst Mitte November verzeichnet sein Tagebuch den Abschluss dieses Unternehmens: „6 Stunden Selbstportrait mit rot und gelbrosa – glaube fertig. Enorm angestrengt.“

Ausgewählte Highlights aus unseren Sommerauktionen am 30. & 31. Mai 2024

Auktionen und Einlieferungen

Unsere nächsten Präsenz-Auktionen finden im Mai 2025 statt. Wir schätzen Ihre Kunst – vertraulich, unverbindlich und kostenlos. Senden Sie uns bitte eine Abbildung der Kunstwerke per Post oder E-Mail mit Angaben zu Technik, Jahr und Größe (ungerahmt) – oder verwenden Sie Schätzungsanfrage. Sprechen Sie uns gerne auch telefonisch an – wir sind jederzeit für Sie da.

Katalog

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Auf diesem Bild ist das folgende Kunstwerk zu sehen: Eduard Gaertner. Porträt einer jungen Berlinerin. 1844.

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Eduard Gaertner

Porträt einer jungen Berlinerin. 1844

Verkauft für:

8.255 EUR (inkl. Aufgeld)

Auf diesem Bild ist das folgende Kunstwerk zu sehen: Jakob Philipp Hackert. „Die Villa des Diomedes in Pompeji“. 1793.

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Jakob Philipp Hackert

„Die Villa des Diomedes in Pompeji“. 1793

Verkauft für:

35.560 EUR (inkl. Aufgeld)

Auf diesem Bild ist das folgende Kunstwerk zu sehen: Caspar Scheuren. Melancholischer Romantiker. Um 1830.

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Caspar Scheuren

Melancholischer Romantiker. Um 1830

Verkauft für:

5.080 EUR (inkl. Aufgeld)

Auf diesem Bild ist das folgende Kunstwerk zu sehen: Honoré Daumier. „Enfants jouant sous des arbres“.

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Honoré Daumier

„Enfants jouant sous des arbres“.

Verkauft für:

13.970 EUR (inkl. Aufgeld)

Auf diesem Bild ist das folgende Kunstwerk zu sehen: Charles-François Daubigny. Abend bei Portejoie. Um 1875.

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Charles-François Daubigny

Abend bei Portejoie. Um 1875

Schätzung:

EUR 8.000

 

- 12.000

Auf diesem Bild ist das folgende Kunstwerk zu sehen: Adolph Menzel. Drei Studien von bärtigen Männern. 1889.

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Adolph Menzel

Drei Studien von bärtigen Männern. 1889

Verkauft für:

7.620 EUR (inkl. Aufgeld)

Auf diesem Bild ist das folgende Kunstwerk zu sehen: Adolph Menzel. Handstudien. 1892.

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Adolph Menzel

Handstudien. 1892

Verkauft für:

7.620 EUR (inkl. Aufgeld)

Auf diesem Bild ist das folgende Kunstwerk zu sehen: Adolph Menzel. Hasenjagd (Kärtchen zur Ausstellung von Adolph Menzel). (Vor) 1898.

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Adolph Menzel

Hasenjagd (Kärtchen zur Ausstellung von Adolph Menzel). (Vor) 1898

Verkauft für:

3.810 EUR (inkl. Aufgeld)

Auf diesem Bild ist das folgende Kunstwerk zu sehen: Adolph Menzel. Kopf eines alten Mannes. 1886.

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Adolph Menzel

Kopf eines alten Mannes. 1886

Verkauft für:

10.160 EUR (inkl. Aufgeld)

Auf diesem Bild ist das folgende Kunstwerk zu sehen: Max Klinger. „Erster Entwurf zum Beethoven-Thron“. 1886.

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Max Klinger

„Erster Entwurf zum Beethoven-Thron“. 1886

Verkauft für:

22.860 EUR (inkl. Aufgeld)

Auf diesem Bild ist das folgende Kunstwerk zu sehen: Franz von Lenbach. Selbstbildnis. Um 1895.

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Franz von Lenbach

Selbstbildnis. Um 1895

Verkauft für:

6.350 EUR (inkl. Aufgeld)

Auf diesem Bild ist das folgende Kunstwerk zu sehen: Wilhelm Leibl. „Mädchen mit Teetasse“. Um 1868/71.

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Wilhelm Leibl

„Mädchen mit Teetasse“. Um 1868/71

Schätzung:

EUR 8.000

 

- 12.000

Auf diesem Bild ist das folgende Kunstwerk zu sehen: Robert Sterl. „Apotheke bei Lauenstein“. Um 1892.

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Robert Sterl

„Apotheke bei Lauenstein“. Um 1892

Verkauft für:

8.890 EUR (inkl. Aufgeld)

Auf diesem Bild ist das folgende Kunstwerk zu sehen: Franz Skarbina. „Hof einer Ferme (Picardie). Sonntagsruhe“. 1888.

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Franz Skarbina

„Hof einer Ferme (Picardie). Sonntagsruhe“. 1888

Verkauft für:

17.780 EUR (inkl. Aufgeld)

Auf diesem Bild ist das folgende Kunstwerk zu sehen: Otto Modersohn. „Herbstlandschaft im Teufelsmoor“. 1933.

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Otto Modersohn

„Herbstlandschaft im Teufelsmoor“. 1933

Verkauft für:

12.700 EUR (inkl. Aufgeld)

Auf diesem Bild ist das folgende Kunstwerk zu sehen: Camille Pissarro. „Camille Pissarro, par lui-même“. Um 1890.

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Camille Pissarro

„Camille Pissarro, par lui-même“. Um 1890

Verkauft für:

25.400 EUR (inkl. Aufgeld)

Auf diesem Bild ist das folgende Kunstwerk zu sehen: Jean-Baptiste Armand Guillaumin. „Madame Guillaumin cousant“. Um 1888.

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Jean-Baptiste Armand Guillaumin

„Madame Guillaumin cousant“. Um 1888

Verkauft für:

82.550 EUR (inkl. Aufgeld)

Auf diesem Bild ist das folgende Kunstwerk zu sehen: Jean-Baptiste Armand Guillaumin. „La Baie d’Agay“. Um 1895.

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Jean-Baptiste Armand Guillaumin

„La Baie d’Agay“. Um 1895

Verkauft für:

38.100 EUR (inkl. Aufgeld)

Auf diesem Bild ist das folgende Kunstwerk zu sehen: Peder Mønsted. „Sommertag im Hofgarten“. 1901.

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Peder Mønsted

„Sommertag im Hofgarten“. 1901

Verkauft für:

25.400 EUR (inkl. Aufgeld)

Auf diesem Bild ist das folgende Kunstwerk zu sehen: Walter Leistikow. Märkischer See. Um 1909.

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Walter Leistikow

Märkischer See. Um 1909

Verkauft für:

38.100 EUR (inkl. Aufgeld)

Auf diesem Bild ist das folgende Kunstwerk zu sehen: Edvard Munch. „Birgitte I“. 1930.

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Edvard Munch

„Birgitte I“. 1930

Verkauft für:

12.065 EUR (inkl. Aufgeld)

Auf diesem Bild ist das folgende Kunstwerk zu sehen: Lesser Ury. „Thüringer Landschaft bei aufgehendem Mond (Studie)“. Um 1895/1900.

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Lesser Ury

„Thüringer Landschaft bei aufgehendem Mond (Studie)“. Um 1895/1900

Schätzung:

EUR 7.000

 

- 9.000

Auf diesem Bild ist das folgende Kunstwerk zu sehen: Lesser Ury. „Pferdefuhrwerke am Landwehrkanal, Berlin“. 1888.

Los

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Lesser Ury

„Pferdefuhrwerke am Landwehrkanal, Berlin“. 1888

Verkauft für:

25.400 EUR (inkl. Aufgeld)

Auf diesem Bild ist das folgende Kunstwerk zu sehen: Lesser Ury. „Gardasee“. 1896.

Los

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Lesser Ury

„Gardasee“. 1896

Verkauft für:

20.320 EUR (inkl. Aufgeld)

Auf diesem Bild ist das folgende Kunstwerk zu sehen: Max Liebermann. Konzert in der Oper. (Vor) 1925.

Los

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Max Liebermann

Konzert in der Oper. (Vor) 1925

Verkauft für:

50.800 EUR (inkl. Aufgeld)

Auf diesem Bild ist das folgende Kunstwerk zu sehen: Lesser Ury. „Dame in Weiß auf einer Café-Terrasse“. Um 1928.

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Lesser Ury

„Dame in Weiß auf einer Café-Terrasse“. Um 1928

Verkauft für:

31.750 EUR (inkl. Aufgeld)

Auf diesem Bild ist das folgende Kunstwerk zu sehen: Lesser Ury. „Frühling im Tiergarten“. Um 1890.

Los

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Lesser Ury

„Frühling im Tiergarten“. Um 1890

Schätzung:

EUR 30.000

 

- 40.000

Auf diesem Bild ist das folgende Kunstwerk zu sehen: Heinrich Zille. Am Brandenburger Tor. Um 1917/18.

Los

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Heinrich Zille

Am Brandenburger Tor. Um 1917/18

Schätzung:

EUR 10.000

 

- 15.000

Auf diesem Bild ist das folgende Kunstwerk zu sehen: Heinrich Zille. Elektrisches Licht. Um 1911/12.

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Heinrich Zille

Elektrisches Licht. Um 1911/12

Schätzung:

EUR 7.000

 

- 9.000

Auf diesem Bild ist das folgende Kunstwerk zu sehen: Heinrich Zille. Umschlag für eine Hochzeitszeitung (Diese Handschriftensammlung beginnt mit einer Hochzeit). 1919.

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Heinrich Zille

Umschlag für eine Hochzeitszeitung (Diese Handschriftensammlung beginnt mit einer Hochzeit). 1919

Verkauft für:

5.080 EUR (inkl. Aufgeld)

Auf diesem Bild ist das folgende Kunstwerk zu sehen: Emil Orlik. „Tänzerin Miss Macara I“. Um 1909.

Los

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Emil Orlik

„Tänzerin Miss Macara I“. Um 1909

Schätzung:

EUR 4.000

 

- 6.000

Auf diesem Bild ist das folgende Kunstwerk zu sehen: Bernhard Hoetger. „Habgier“. 1912.

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Bernhard Hoetger

„Habgier“. 1912

Verkauft für:

8.890 EUR (inkl. Aufgeld)

Auf diesem Bild ist das folgende Kunstwerk zu sehen: Paul Baum. „Kopfweidenreihe an sonnigen Frühlingswiesen mit schilfgrasdurchwachsenem Bach“ („Frühlingslandschaft mit Wasserlauf“). Um 1906.

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Paul Baum

„Kopfweidenreihe an sonnigen Frühlingswiesen mit schilfgrasdurchwachsenem Bach“ („Frühlingslandschaft mit Wasserlauf“). Um 1906

Verkauft für:

86.360 EUR (inkl. Aufgeld)

Auf diesem Bild ist das folgende Kunstwerk zu sehen: Theo von Brockhusen. Landungsbrücke in Nieuport. 1910.

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Theo von Brockhusen

Landungsbrücke in Nieuport. 1910

Verkauft für:

53.340 EUR (inkl. Aufgeld)

Auf diesem Bild ist das folgende Kunstwerk zu sehen: Arthur Segal. Porträt Emmy Nienburg. 1910.

Los

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Arthur Segal

Porträt Emmy Nienburg. 1910

Schätzung:

EUR 12.000

 

- 15.000

Auf diesem Bild ist das folgende Kunstwerk zu sehen: Arthur Segal. „Blumenstillleben“. Um 1910.

Los

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Arthur Segal

„Blumenstillleben“. Um 1910

Verkauft für:

8.128 EUR (inkl. Aufgeld)

Auf diesem Bild ist das folgende Kunstwerk zu sehen: Max Beckmann. „Studie zur Amazonenschlacht – auf dem Rücken liegender weiblicher Akt, nach links“. 1911.

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Max Beckmann

„Studie zur Amazonenschlacht – auf dem Rücken liegender weiblicher Akt, nach links“. 1911

Verkauft für:

11.430 EUR (inkl. Aufgeld)

Auf diesem Bild ist das folgende Kunstwerk zu sehen: Max Beckmann. „Lesender Mann II (Selbstbildnis)“. 1912.

Los

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Max Beckmann

„Lesender Mann II (Selbstbildnis)“. 1912

Verkauft für:

7.620 EUR (inkl. Aufgeld)

Auf diesem Bild ist das folgende Kunstwerk zu sehen: Jean Fautrier. „Portrait de jeune fille“. 1922.

Los

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Jean Fautrier

„Portrait de jeune fille“. 1922

Verkauft für:

11.430 EUR (inkl. Aufgeld)

Auf diesem Bild ist das folgende Kunstwerk zu sehen: Franz Marc. „Zwei Katzen“. 1909/10.

Los

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Franz Marc

„Zwei Katzen“. 1909/10

Schätzung:

EUR 20.000

 

- 30.000

Auf diesem Bild ist das folgende Kunstwerk zu sehen: Heinrich Campendonk. „Zwei Kinderköpfe“. Um 1915.

Los

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Heinrich Campendonk

„Zwei Kinderköpfe“. Um 1915

Verkauft für:

15.240 EUR (inkl. Aufgeld)

Auf diesem Bild ist das folgende Kunstwerk zu sehen: Heinrich Campendonk. „Hirtin mit Kühen“. Um 1912.

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Heinrich Campendonk

„Hirtin mit Kühen“. Um 1912

Verkauft für:

17.780 EUR (inkl. Aufgeld)

Auf diesem Bild ist das folgende Kunstwerk zu sehen: August Macke. „Jünglinge“. 1911.

Los

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August Macke

„Jünglinge“. 1911

Schätzung:

EUR 10.000

 

- 15.000

Auf diesem Bild ist das folgende Kunstwerk zu sehen: Gabriele Münter. „Blumentisch“. 1911.

Los

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Gabriele Münter

„Blumentisch“. 1911

Verkauft für:

38.100 EUR (inkl. Aufgeld)

Auf diesem Bild ist das folgende Kunstwerk zu sehen: Gabriele Münter. „Blick aufs Wettersteingebirge“. 1956.

Los

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Gabriele Münter

„Blick aufs Wettersteingebirge“. 1956

Verkauft für:

50.800 EUR (inkl. Aufgeld)

Auf diesem Bild ist das folgende Kunstwerk zu sehen: August Macke. „Leute auf der Brücke“. 1914.

Los

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August Macke

„Leute auf der Brücke“. 1914

Verkauft für:

15.240 EUR (inkl. Aufgeld)

Auf diesem Bild ist das folgende Kunstwerk zu sehen: Helmut Kolle. Spahi. Um 1924/31.

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Helmut Kolle

Spahi. Um 1924/31

Verkauft für:

21.590 EUR (inkl. Aufgeld)

Auf diesem Bild ist das folgende Kunstwerk zu sehen: Erich Heckel. „Zirkus (Weisse Pferde)“. 1921.

Los

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Erich Heckel

„Zirkus (Weisse Pferde)“. 1921

Schätzung:

EUR 8.000

 

- 12.000

Die Klassische Moderne: Eine Revolution der Kunstwelt

Die Klassische Moderne setzt um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert ein und erstreckt sich bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs. Es ist eine Zeit des künstlerischen Aufbruchs, in der die Kunstwelt durch Innovationen und künstlerische Revolutionen nachhaltig verändert wurde.

Die Bedeutung der Klassischen Moderne

In der Klassischen Moderne wurden traditionelle Vorstellungen von Kunst radikal hinterfragt und neu definiert. Künstler brachen mit den Konventionen der akademischen Kunst und suchten nach neuen Ausdrucksformen, die die grundlegenden gesellschaftlichen, politischen und technologischen Veränderungen ihrer Zeit widerspiegelten. 

Die Bedeutung der Klassischen Moderne liegt in ihrer Innovationskraft und ihrem tiefgreifenden Einfluss auf die nachfolgenden Künstlergenerationen. Durch die Befreiung von starren Regeln sowie die Einführung neuer Techniken und Materialien erweiterten die Künstler und Künstlerinnen der Klassischen Moderne die Grenzen der Kunst und schufen individuelle Ausdrucksmöglichkeiten, die uns bis heute beeindrucken, berühren und inspirieren.

Die Klassische Moderne umfasst eine Vielzahl von Bewegungen und Stilrichtungen wie den Expressionismus, Fauvismus, Kubismus, Futurismus, Dadaismus, Surrealismus, Bauhaus. 

Herausragende Künstler der Klassischen Moderne bei Grisebach

Grisebach hat seit Gründung 1986 viele Kunstwerke von bedeutenden Künstlerinnen und Künstlern der Klassischen Moderne in den Auktionen angeboten und immer wieder Spitzenpreise erzielt. Am 1. Dezember 2022 etwa konnte in der Abendauktion das „Selbstbildnis gelb-rosa“ von Max Beckmann aus dem Jahr 1943 für 23,2 Millionen Euro verkauft werden und damit einen internationalen Rekordpreis erzielen. Es ist der höchste Preis, der jemals in Deutschland für ein Kunstwerk auf einer Auktion erzielt worden ist, und der zweithöchste Preis weltweit für ein Selbstbildnis des Künstlers.

· Max Beckmann: Einer der bedeutendsten deutschen Künstler der Klassischen Moderne. Seine kraftvollen, oft düsteren Werke setzen sich mit den gesellschaftlichen und politischen Umwälzungen seiner Zeit auseinander. Häufig nutzte Max Beckmann das Format des Triptychons oder des Zyklus, um seinen komplexen Themen noch mehr Tiefe und Vielschichtigkeit zu verleihen. 

· Ernst Ludwig Kirchner: Gründete 1905 mit Erich Heckel, Fritz Bleyl und Karl Schmidt-Rottluff die expressionistische Künstlergruppe „Die Brücke“. Seine Gemälde wie „Potsdamer Platz“ (1914) oder „Selbstbildnis als Soldat“ (1915) thematisieren das urbane Leben und die menschliche Psyche.

· Max Pechstein: Zeitweise Mitglied von „Die Brücke“. Die Suche nach der künstlerischen Umsetzung von „Ursprünglichkeit“ führte ihn 1914 auf die Palau-Inseln. Die dort entstandenen Skizzen und Zeichnungen mit exotischen Motiven fanden Eingang in viele seiner Gemälde. Von 1909 bis 1939 mehrfache mehrmonatige Aufenthalte in Nidden auf der Kurischen Nehrung.

· Emil Nolde: Ebenfalls kurzzeitiges Mitglied der „Brücke“. Seine farbmächtigen Gemälde und Aquarelle von Landschaften, religiösen Szenen und Porträts zeigen oft eine starke emotionale Intensität und spirituelle Tiefe. Neuere Forschungen beleuchten Noldes Haltung gegenüber dem Nationalsozialismus.

· Wassily Kandinsky: 1866 als Sohn einer großbürgerlichen Familie in Moskau geboren, gilt Kandinsky als Pionier der abstrakten Kunst. Seit 1896 in München ansässig, gab er gemeinsam mit Franz Marc und Gabriele Münter 1912 den legendären Almanach „Der Blaue Reiter“ heraus. Kandinskys strahlend farbige, dynamische Kompositionen betonen die „geistige“ Dimension der Kunst und werden oft als visuelle Darstellungen von Musik interpretiert. Von 1921 bis 1933 lehrte er am Bauhaus in Weimar und Dessau.

· Gabriele Münter: 1903 bis 1914 Lebensgefährtin von Wassily Kandinsky. Der gemeinsame Aufenthalt der Künstlerpaare Wassily Kandinsky und Gabriele Münter, Alexej Jawlensky und Marianne von Werefkin im oberbayerischen Murnau führte zu einer neuartigen ausdrucksstarken Malerei und letztlich zur Entstehung des „Blauen Reiter“. Neben Paula Modersohn-Becker prominenteste Künstlerin des Expressionismus in Deutschland mit eigenständiger, kraftvoller Bildsprache.

· August Macke: Ein weiterer zentraler Künstler des „Blauen Reiter“ – beeinflusst von der französischen Avantgarde, insbesondere von Henri Matisse und Robert Delaunay. Seine Werke sind bekannt für ihre farbliche Brillanz und die harmonische Verbindung von Mensch und Natur.

· Paul Klee: Der geborene Schweizer schloss sich 1911 dem „Blauen Reiter" an und blieb eng mit der Gruppe verbunden, obwohl er kein offizielles Mitglied war. Von 1920 bis 1931 als Lehrer am Bauhaus in Weimar und Dessau, wo er u.a. Farbtheorie und Formlehre unterrichtete. Klee lässt sich keiner bestimmten Stilrichtung zuordnen. Er ist bekannt für seine komplexen, innovativen Kompositionen und poetischen, oft kindlich anmutenden Darstellungen.

· Lyonel Feininger: Feininger begann seine künstlerische Laufbahn als Karikaturist und Illustrator und arbeitete für verschiedene deutsche und amerikanische Zeitschriften. Um 1907 wandte er sich verstärkt der Malerei zu. Für seine architektonischen Kompositionen entwickelte er einen einzigartigen Stil aus prismatischen, fast kristallinen Strukturen. 1919 wurde Feininger von Walter Gropius als einer der ersten Meister an das Bauhaus in Weimar berufen und gestaltete die Titelseite des ersten Bauhaus-Manifests, das die berühmte Kathedrale der Zukunft darstellt.

· Pablo Picasso: Einer der einflussreichsten Künstler des 20. Jahrhunderts und Mitbegründer des Kubismus. Seine Werke wie „Les Demoiselles d’Avignon‘ und „Guernica“ sind Meilensteine der modernen Kunst.

· Henri Matisse: Führender Vertreter des Fauvismus. Leuchtende Farben und vereinfachte fließende Formen charakterisieren seine Werke.

· Marcel Duchamp: Revolutionierte die Kunstwelt mit seinen „Ready Mades“ und seiner dadaistischen Haltung, die u.a. die Frage nach dem Kunstbegriff, Original und Urheberschaft stellt. Sein Objekt „Fountain“ (1917) ist ein Schlüsselwerk der Kunstgeschichte.

Klassiche Moderne – Abstrakt

Klassische Moderne – Kunst, Geschichte, Entwicklung

Die klassische Moderne markiert eine bedeutende Ära in der Kunstgeschichte, die durch eine Abkehr von traditionellen Techniken hin zu innovativen Ausdrucksformen gekennzeichnet ist. Zwischen dem 19. und 20. Jahrhundert erlebte die Kunstwelt eine Revolution, die neue Perspektiven und Herangehensweisen in den Vordergrund rückte. Die Entwicklung der klassischen Moderne umfasst eine Vielfalt an Stilrichtungen, darunter Impressionismus, Expressionismus, Kubismus und Surrealismus.

Künstler suchten nach neuen Wegen, um Emotionen und Ideen jenseits der realistischen Darstellung zu vermitteln. Berühmte Kunstwerke dieser Zeit beinhalten abstrakte und symbolische Elemente, die bis heute in Galerien und Kunstdrucken bewundert werden können. Diese Epoche brachte Unikate hervor, die den Beginn der modernen Kunst markierten und in Bilderrahmen der Zeitgenossen ihren Platz fanden.

Die klassische Moderne bleibt eine Inspirationsquelle für die künstlerische Schaffung und das Verständnis von Gemälden als Spiegel gesellschaftlicher Veränderungen.